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Wer schließt abends ab?

Thomas_RLP

Registriertes Mitglied
Ich schieße mich mal meinen Vorredner an, auch ich schliesse Abends ab. Oft ist noch Beleuchtung aktiv....Die Nutzer kennen immernoch nicht die Funktion eines Lichtschalters ;)...auch hier soll sich was ändern....Da Sportvereine, Abendschule und VHS-Kurse im Haus ativ sind, bin ich sehr gespannt wie das umgesetzt werden soll.
Macht ihr auch die Lampen oft aus, oder brennen die morgens noch?
 

Atschy

Erfahrener Hausmeister
Spender
Ich war schon immer gegen einen geteilten Deinst, in dem Video wird das mehr als deutlich erklärt.
 

Osborne

Registriertes Mitglied
Jeder der abends in den Gebäuden bei uns tätig ist (Kurse, Sport, Handwerker etc.) hat einen Schlüssel und ist somit für den Schließdienst verantwortlich.
 

Holger

Registriertes Mitglied
Bei uns im Haus läuft die Steuerung der Beleuchtung über ein Siemens Logo das beliebig programmiert werden kann. Von halb sieben bis 13.00 ist die Flurbeleuchtung auf Dauer, dann auf Treppenhausschaltung. In den Klassen ganz normale Schaltung, die der Hausmeister abends dann halt manchmal bedienen muß. ;)
 

Huus

Erfahrener Hausmeister
Spender
Hier im Hause in jedem Raum Präsenzmelder. Nach spätestens 10 Minuten ohne Bewegung im Raum ist die Beleuchtung aus.

LG
Roland

Hier ist's genauso!
Allerdings muss ich die Lehrerschaft immer wieder daran erinnern, keine Mobiles oder ähnliche, sich bewegende Teil in
den Klassen aufzuhängen, weil sich sonst immer der Präsenzmelder meldet! :angel:
 

Tratos

Registriertes Mitglied
Das Problem ist eher wer geteilten Dienst u.a leistest oder Wechselschichten der Arbeiten hat, dem würden siehe Tarfivertrag so um die 24 Cent oder 63 Cent je Stunde zusätzlich dafür zur Verfügung stehen. Sollte dann doch mal bei euch geklärt werden, da ihr euren Arbeitgebern so sehr viel Geld übers Jahr schenkt.

Beispiel: § 7 Sonderformen der Arbeit
(5) Nachtarbeit ist die Arbeit zwischen 21 Uhr und 6 Uhr.

§ 8 Ausgleich für Sonderformen der Arbeit
b) für Nachtarbeit 20 v.H.,
(5) (1) Für die Rufbereitschaft wird eine tägliche Pauschale je Entgeltgruppe gezahlt.
(5) (4) Für Rufbereitschaften von weniger als zwölf Stunden werden für jede angefangene Stunde 12,5 v.H. des tariflichen Stundenentgelts nach der Entgelttabelle gezahlt.
(7) (1) Beschäftigte, die ständig Wechselschichtarbeit leisten, erhalten eine Wechselschichtzulage von 105 Euro monatlich. (2) Beschäftigte, die nicht ständig Wechselschichtarbeit leisten, erhalten eine Wechselschichtzulage von 0,63 Euro pro Stunde.
(8) (1) Beschäftigte, die ständig Schichtarbeit leisten, erhalten eine Schichtzulage von 40 Euro monatlich. (2) Beschäftigte, die nicht ständig Schichtarbeit leisten, erhalten eine Schichtzulage von 0,24 Euro pro Stunde.
 
Zuletzt bearbeitet:

David

Registriertes Mitglied
Bei uns ist es so geregelt das die Reinigungsfirma früh aufschließt, sollten die nicht aufschließen, mache ich es. Es ist bei uns so das wir eine Alarmanlage haben und die vorher noch deaktiviert werden muss, der Rest ist dann zeitlich gesteuert. Abends macht dann der Sicherheitsdienst noch seine runde und aktiviert die Alarmanlage.
Ich bin aber auch der erste, der angerufen wird wenn es einen Alarm gibt, da ich auch einen relativ kurzen Weg bis in die Schule habe.
Man hat mich zwar gefragt ob ich nicht den Schließdienst abends übernehmen möchte, aber das habe ich dankend abgelehnt weil ich auch noch ein Privatleben habe und nicht jeden Abend her kommen wollte um nach dem rechten zu sehen.
 

Duke

Registriertes Mitglied
Das Problem ist eher wer geteilten Dienst u.a leistest oder Wechselschichten der Arbeiten hat, dem würden siehe Tarfivertrag so um die 24 Cent oder 63 Cent je Stunde zusätzlich dafür zur Verfügung stehen. Sollte dann doch mal bei euch geklärt werden, da ihr euren Arbeitgebern so sehr viel Geld übers Jahr schenkt.

Beispiel: § 7 Sonderformen der Arbeit
(5) Nachtarbeit ist die Arbeit zwischen 21 Uhr und 6 Uhr.

Und wie sieht es von 19:30-20:00 Uhr? Fällt dann unter normalen Dienst!

§ 8 Ausgleich für Sonderformen der Arbeit

b) für Nachtarbeit 20 v.H.,
(5) (1) Für die Rufbereitschaft wird eine tägliche Pauschale je Entgeltgruppe gezahlt.
(5) (4) Für Rufbereitschaften von weniger als zwölf Stunden werden für jede angefangene Stunde 12,5 v.H. des tariflichen Stundenentgelts nach der Entgelttabelle gezahlt.
(7) (1) Beschäftigte, die ständig Wechselschichtarbeit leisten, erhalten eine Wechselschichtzulage von 105 Euro monatlich. (2) Beschäftigte, die nicht ständig Wechselschichtarbeit leisten, erhalten eine Wechselschichtzulage von 0,63 Euro pro Stunde.
(8) (1) Beschäftigte, die ständig Schichtarbeit leisten, erhalten eine Schichtzulage von 40 Euro monatlich. (2) Beschäftigte, die nicht ständig Schichtarbeit leisten, erhalten eine Schichtzulage von 0,24 Euro pro Stunde.
Die Frage ist immer noch nicht eindeutig geklärt ob geteilter Dienst zulässig ist (TVöD-VKA)?
 

Fabian

Registriertes Mitglied
Moin,
ist doch schnell auch ausführlich dargelegt ergoogelt:

1. Vereinbarung im Arbeitsvertrag zur Arbeit im „geteilten Dienst“

Den Parteien des Arbeitsvertrags steht es frei, Regelungen über Arbeit im Teildienst zu treffen. Allerdings gelten auch hier die Begrenzungen des Arbeitszeitgesetzes. So darf die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer auch bei Einsatz in Teildiensten 8 Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu 10 Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt 8 Stunden werktäglich nicht überschritten werden (§ 3 ArbZG). Von besonderer Bedeutung ist die gesetzliche Regelung zur einzuhaltenden Ruhezeit in § 5 ArbZG. Gemäß § 5 Abs. 1 ArbZG müssen die Arbeitnehmer nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens 11 Stunden haben. Insbesondere in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen zur Behandlung, Pflege und Betreuung von Personen sowie in Gaststätten, Hotels, Verkehrsbetrieben, beim Rundfunk sowie in der Landwirtschaft und in der Tierhaltung kann diese Mindestruhezeit um bis zu 1 Stunde verkürzt werden, wenn eine solche Verkürzung der Ruhezeit innerhalb eines Kalendermonats oder innerhalb von vier Wochen durch Verlängerung einer anderen Ruhezeit auf mindestens 12 Stunden ausgeglichen wird (§ 5 Abs. 2 ArbZG).

2. Einseitige Anordnung von Arbeit im „geteilten Dienst“ durch den Arbeitgeber

Es entspricht allgemeiner Auffassung, dass die Befugnis des Arbeitgebers, die Arbeitszeit zu verteilen, Kerngegenstand des Direktionsrechts gemäß § 106 GewO ist. Es obliegt daher in erster Linie dem Arbeitgeber, Lage und Verteilung der Arbeitszeit im Rahmen der arbeitsvertraglichen Vorgaben gegenüber dem Arbeitnehmer festzulegen. Hier stellt sich die Frage, ob sich das arbeitgeberseitige Weisungsrecht auch auf die Anordnung von Arbeit im Teildienst erstreckt oder ob eine derartige Ausgestaltung der Arbeitszeit einer ausdrücklichen Vereinbarung der Parteien bedürfte. Diese Frage ist in der Rechtsprechung der Arbeitsgerichte streitig:

Zum Teil wird angenommen, der Arbeitgeber dürfe in Ausübung seines Weisungsrechtes auch geteilte Arbeit anweisen. Wollten die Vertragsparteien das Weisungsrecht des Arbeitgebers für die Arbeitszeitverteilung durch eine konstitutive Regelung einschränken, müssten hierfür konkrete Anhaltspunkte bestehen (LAG Köln, Urteil vom 14.12.2011, Az. 9 Sa 798/11).

Andererseits wird die Auffassung vertreten, bei der Vereinbarung einer wöchentlichen Arbeitszeit sei im Grundsatz davon auszugehen, dass diese wöchentliche Arbeitszeit so aufgeteilt wird, dass vom Arbeitnehmer pro Arbeitstag nur eine zusammenhängende Anzahl von Stunden geleistet werden muss. Wolle der Arbeitgeber hiervon abweichen und die wöchentliche Arbeitszeit so aufteilen, dass der Arbeitnehmer an einem Tag mehrere voneinander unabhängige und zeitlich auseinander liegende Einsätze zu leisten hat (geteilter Dienst), bedürfe es hierfür einer gesonderten vertraglichen Regelung (Arbeitsgericht Berlin, Urteil vom 11.01.2007, Az. 63 Ca 8651/05). Das Arbeitsgericht Berlin führt zur Begründung seiner Auffassung die Regelung in § 12 Abs. 1 S. 1 TzBfG an. Danach könnten Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbaren, dass der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung entsprechend dem Arbeitsanfall zu erbringen hat (Arbeit auf Abruf). Merkmal der Arbeit auf Abruf sei nach dieser Legaldefinition das Recht des Arbeitsgebers, entsprechend dem Arbeitsanfall Lage und Dauer der Arbeit bestimmen zu können. Es bedürfe also einer ausdrücklichen vertraglichen Festlegung, deren Grenzen sich im Anwendungsbereich von § 12 Abs. 1 S. 1 TzBfG aus § 12 Abs. 1 S. 4 TzBfG ergeben.

Dieser Auffassung des Arbeitsgerichts Berlin hatte sich das Berufungsgericht angeschlossen. In einem Urteil vom 21.11.2007 bestätigte das LAG Berlin-Brandenburg die Entscheidung des Arbeitsgerichts. Das Berufungsgericht führte aus, wenn die Arbeitsvertragsparteien nicht ausdrücklich ein Abrufarbeitsverhältnis vereinbart hätten, müsse der Arbeitgeber grundsätzlich auch die Zwischenzeit im geteilten Dienst vergüten (LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 21.11.2007, Az. 11 Sa 402/07).

(Quelle: Teildienste/geteilte Arbeitszeit - was ist zulässig im Arbeitsverhältnis und wie verhält es sich mit dem Schutz in der gesetzlichen Unfallversicherung? - Dr. Gloistein & Partner)

D.h. es gibt durchaus Wege geteilte Dienste zwischen AG und AN zu vereinbaren, grundsätzlich ist es erstmal durch die festgelegten ununterbrochenen 11 Std. Pause zwischen Arbeitsende und Arbeitsanfang aber nicht möglich geteilte Dienste zu verlangen. Schon gar nicht einseitig vom AG. Wenn sich beide einig sind (und nicht an Tarifverträge gebunden): Vertraglich festhalten und klären lassen wie die Rufbereitschaft vergütet wird.

Grüße und bleibt Gesund,
Fabian
 

Duke

Registriertes Mitglied
D.h. es gibt durchaus Wege geteilte Dienste zwischen AG und AN zu vereinbaren, grundsätzlich ist es erstmal durch die festgelegten ununterbrochenen 11 Std. Pause zwischen Arbeitsende und Arbeitsanfang aber nicht möglich geteilte Dienste zu verlangen. Schon gar nicht einseitig vom AG. Wenn sich beide einig sind (und nicht an Tarifverträge gebunden): Vertraglich festhalten und klären lassen wie die Rufbereitschaft vergütet wird.

Und da liegt der Hund begraben, weil es sich die AGb es sich zu einfach machen und nur eine Einseitige Arbeitszeitregelung erfolgt! man wird ja nicht mal gefragt ob man ein Privatleben hat.
Und dann müsste man dagegen klagen, und der AGB sagt dann vor Gericht wegen der Abhängigkeit der Objekte ist der Abendrundgang erforderlich!
 

Huus

Erfahrener Hausmeister
Spender
Und dann müsste man dagegen klagen, und der AGB sagt dann vor Gericht wegen der Abhängigkeit der Objekte ist der Abendrundgang erforderlich!
Aber die 11 Stunden sind einzuhalten! Dann muss der Arbeitgeber eben für eine Vertretung für morgens sorgen!

Gruß Huus
 

Fabian

Registriertes Mitglied
Hallo Duke,
zwischen JEDEM ArbeitsENDE und ArbeitsANFANG müssten normalerweise 11 Std. Pause liegen. Also auch tagsüber, zwischen dem Ende der morgendlichen Arbeit und der Abendrunde.
Ende um 20:00 und Anfang um 7:00 ist rechtlich okay, aber das wären dann ohne Pause 13Std. Arbeit. Und die tägliche Arbeitszeit darf 10 Std. nicht überschreiten!
 

Duke

Registriertes Mitglied
Hallo Duke,
zwischen JEDEM ArbeitsENDE und ArbeitsANFANG müssten normalerweise 11 Std. Pause liegen. Also auch tagsüber, zwischen dem Ende der morgendlichen Arbeit und der Abendrunde.
Ende um 20:00 und Anfang um 7:00 ist rechtlich okay, aber das wären dann ohne Pause 13Std. Arbeit. Und die tägliche Arbeitszeit darf 10 Std. nicht überschreiten!

Hallo Fabian,

ich arbeite von 7:00-16:00 Mo-Fr und Kontrollgang Mo-Fr von 19:30-20:00 Samstags von 8:00-11:00 Uhr und von 20:00-20:30 (43,5 Std.-Woche)

ich seh es genauso das nach Arbeitsende sprich 16:00 eigentlich die 11 Stunden Ruhepause einzuhalten sind, jedoch wie von den Vorrednern kommt das Direktionsrecht der AGB ins Spiel!

Man bräuchte ein Urteil dazu!
 

KGS Schulassi

Technischer Schulassistent
Spender
Und die tägliche Arbeitszeit darf 10 Std. nicht überschreiten!
Doch darf sie! Aber nicht dauerhaft. Die Rechtsprechung hier in Deutschland ist in Sachen Arbeitnehmerfreundlichkeit, wie soll ich es sagen, "ausbaufähig"!
Eine dauerhaft angeordnete Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden ist illegal! Der Arbeitgeber macht sich damit strafbar! Wenn der Arbeitnehmer das duldet, trägt er eine Teilschuld.
Beide Parteien sind nämlich informationspflichtig.

Viele andere europäische Länder haben viel extremere und wesentlich strenger überprüfte Regelungen zur Arbeitszeit als Deutschland.
Allerdings kann man nicht abstreiten, dass dieses auch zu einem Teil den Erfolg des deutschen Modells ausmacht.

LG
Roland
 

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