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Tarifverhandlungen 2023 UMFRAGE

hueby1701

Problemlöser
Moinmoin,
ich kann da ja nur aus meinem Bereich berichten. Also ich mache den Job nun schon 23 1/2 Jahre, bekomme Bereitschaftsgeld und EG7 Endstufe. Habe Elektriker gelernt, und wenn ich sehe was da heute gezahlt wird, habe ich aber weit mehr Geld im öD. Also kein Wunder, das alle wechseln wollen, nicht nur wegen der sicheren Arbeit.
 

ZeiselR

Registriertes Mitglied
Hi, Hueby1701!
Also im tiefen Süden (und auch in Nordbayern!) verdienen Elektriker deutlich mehr als EG 7 nach dem TVöD.
Elektroberufe sind bei uns hier echt gesucht. Insbesondere aber auch Elektromeister.
In einem Auswahlgespräche hatten wir da mal einen Meister, der echt interessiert war.
Bis er das Gehalt erfahren hat.
Seine Worte:
"Sorry, aber für weniger als die Hälfte kann ich nicht bei Euch anfangen".

LG
ZeiselR
 

wolfi

Hamburg Eine Stadt Ein Verein NUR DER HSV
Wir müssen aber mal ehrlich sein das gerade für Kollegen aus dem Bauhauptgewerbe ( ich bin gelernter Zimmermann) oftmals die Hausmeisterberufe Arbeit bis zur Rente sichern.
Wenn ich mir vorstelle bei Wind und Wetter noch auf dem Dach... durch Rücken und Atrose wäre das gar nicht mehr möglich. Ich bin froh das ich die Möglichkeit hatte in der Schule anzufangen und muss ehrlich eingestehen das ich mein Geld schon sehr viel härter verdient habe als im Schulbetrieb. Wir jammern oft auf hohem Niveau in einer sicheren Anstellung. Nur Mal so alle Firmen in denen ich jemals gearbeitet habe sind nicht mehr existent ( man könnte auf den Gedanken kommen es liegt an mir) aber die beiden Verwaltungen für die ich tätig war bzw. bin gibt es immer noch.
Und mein Geld kommt pünktlich jeden Monat ;)
 

nordlicht

Registriertes Mitglied
Mhhhh ,bei uns gibts in Zukunft keine Probleme bei der Personalgewinnung, unsere Verwaltung hat eine Tochter-Firma seit 2 Jahren aus dem nichts ins Leben gerufen . Jeder Kollege der in den Ruhestand geht wird nicht mehr im Öffentlichem-Dienst eigestellt sondern durch die Tochter-Firma. Die brauchen dann nicht wirklich mehr nach Tarif gehen !! Ein Schelm der da was Böses denkt !! Zwei Kollegen sind schon in Rente . Unsere Art wird zumindest hier bei uns aussterben, dafür wird schon gesorgt!! Komisch nur das immer nur bei den kleinsten eingespart wird . Nach oben Buckeln und nach unten Treten so kenn ich es . Es würde ja mit dem Teufel zugehen wenn man in der Oberren-Etagen Einsparungspotenzial sehen würde !! Gruß aus NRW
Das ist genau das System Facility und Gebäudemanagement. Und bei euch ist das die humane Lösung.
Einige werden die Hausmeister überleiten in einen externen Gebäudedienstleister. Sollte man nicht denken, dass das möglich ist, aber das ist möglich, sogar ohne Zustimmung des Personalrates. Somit bust du dann ratzfatz der Arbeitskollege der Reinigungskräfte. Es gibt mittlerweile auch große Facilitymanagementfirmen, die das ganze Gebäude von A- Z betreuen.
Facility Management ist nichts anderes, als sich auf seine Kernaufgaben runterreduzieren und alles andere an Dienstleister outsourcen. Und die Kernkompetenz einer Behörde ist die Verwaltung, nicht die Gebäudebewirtschaftung. Schlimm, aber so sieht das aus .
 

hueby1701

Problemlöser
Hi, Hueby1701!
Also im tiefen Süden (und auch in Nordbayern!) verdienen Elektriker deutlich mehr als EG 7 nach dem TVöD.
Elektroberufe sind bei uns hier echt gesucht. Insbesondere aber auch Elektromeister.
In einem Auswahlgespräche hatten wir da mal einen Meister, der echt interessiert war.
Bis er das Gehalt erfahren hat.
Seine Worte:
"Sorry, aber für weniger als die Hälfte kann ich nicht bei Euch anfangen".

LG
ZeiselR
Moinmoin,
was ein Meister verdient kann ich leider nicht sagen. Ich hab mich nur letztes Jahr mit dem Geschäftsführer meiner alten Firma unterhalten, und der hat gesagt: Wir zahlen Tariflohn und das sin 16,43€ die Std. Und wenn ich das hochrechne habe ich weit mehr Gehalt.
 

hueby1701

Problemlöser
Das ist genau das System Facility und Gebäudemanagement. Und bei euch ist das die humane Lösung.
Einige werden die Hausmeister überleiten in einen externen Gebäudedienstleister. Sollte man nicht denken, dass das möglich ist, aber das ist möglich, sogar ohne Zustimmung des Personalrates. Somit bust du dann ratzfatz der Arbeitskollege der Reinigungskräfte. Es gibt mittlerweile auch große Facilitymanagementfirmen, die das ganze Gebäude von A- Z betreuen.
Facility Management ist nichts anderes, als sich auf seine Kernaufgaben runterreduzieren und alles andere an Dienstleister outsourcen. Und die Kernkompetenz einer Behörde ist die Verwaltung, nicht die Gebäudebewirtschaftung. Schlimm, aber so sieht das aus .
Moinmoin,
jetzt muss ich mal gaaaanz dumm fragen:
Wir oder ich sind bei der Kommune angestellt. Es heißt auch, das wir Besitzstandaswarung haben. Also wie kann es dann sein, das ich einfach in eine andre " Firma" übergeleitet werde? Und zweitens, wäre es nicht egal, da ich ja wie geschrieben Besitzstandswarung habe, also keine finanziellen Verluste mache.
 

nordlicht

Registriertes Mitglied
Moinmoin,
jetzt muss ich mal gaaaanz dumm fragen:
Wir oder ich sind bei der Kommune angestellt. Es heißt auch, das wir Besitzstandaswarung haben. Also wie kann es dann sein, das ich einfach in eine andre " Firma" übergeleitet werde? Und zweitens, wäre es nicht egal, da ich ja wie geschrieben Besitzstandswarung habe, also keine finanziellen Verluste mache.
Sorry, falsch von mir. Ich habe nochmal nachgesehen. Es heißt "die Einbindung des Betriebsrates ist gesetzlich gefordert.
Im Text heißt es:
Im Zuge der Auslagerung der FM/GM Dienstleistungen erfolgt ein Personalübergang nach Paragraph 613a BGB. Die Mitarbeiter wechseln in das Unternehmen des Dienstleisters, womit das objektspezifische know how der Mitarbeiter beim Dienstleister zur Verfügung steht
 

wolfi

Hamburg Eine Stadt Ein Verein NUR DER HSV
Sorry, falsch von mir. Ich habe nochmal nachgesehen. Es heißt "die Einbindung des Betriebsrates ist gesetzlich gefordert.
Im Text heißt es:
Im Zuge der Auslagerung der FM/GM Dienstleistungen erfolgt ein Personalübergang nach Paragraph 613a BGB. Die Mitarbeiter wechseln in das Unternehmen des Dienstleisters, womit das objektspezifische know how der Mitarbeiter beim Dienstleister zur Verfügung steht
Und nach einem Jahr wird dir dann mitgeteilt daß das Unternehmen nicht an den TVÖD gebunden ist und du nach Haustarif bezahlt wirst und somit Gehaltseinbußen hin nehmen musst. ( Besitzstandswahrung dauert genau 1 Jahr)
Da kann man dann ganz schnell im Mindestlohnsektor landen.
 

nordlicht

Registriertes Mitglied
Und nach einem Jahr wird dir dann mitgeteilt daß das Unternehmen nicht an den TVÖD gebunden ist und du nach Haustarif bezahlt wirst und somit Gehaltseinbußen hin nehmen musst. ( Besitzstandswahrung dauert genau 1 Jahr)
Da kann man dann ganz schnell im Mindestlohnsektor landen.
Eben., leider wahr
 
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