Tarifentwicklung 1993 -2017

hueby1701

Problemlöser
Spender
Moinmoin,

erstmal DANKE für die Tabelle. Ich weigere mich irgend wie auf "Gefällt mir" zu drücken, weil mir nicht gefällt was ich sehe.
Und was in der Tabelle Fehlt oder nicht gut raus kommt, ist das uns ja mit 2 Lohnerhöhungen auch die beiden Behördentage gestrichen wurden, was ja faktisch fast zu einer Nullrunde geführt hat.
 

TechAss

TechnischerSchulassistent
Spender
Sehr interessant, bei den Metallern muss man noch dazu bemerken, die haben die 35Stundenwoche
 

fränky

Registriertes Mitglied
Moinmoin,

erstmal DANKE für die Tabelle. Ich weigere mich irgend wie auf "Gefällt mir" zu drücken, weil mir nicht gefällt was ich sehe.
Und was in der Tabelle Fehlt oder nicht gut raus kommt, ist das uns ja mit 2 Lohnerhöhungen auch die beiden Behördentage gestrichen wurden, was ja faktisch fast zu einer Nullrunde geführt hat.
Nicht nur, so wurde das Urlaubsgeld, das Weihnachtsgeld gekürzt, Feiertage gestrichen Abstriche bei derZVK gemacht. Es gab auch andere Kröten die geschluckt werden mußten.
Beamte haben doch jetzt eine 41 Stunden Woche in NRW und anderswo.
Die Tabelle ist schön aber mit viel Vorsicht zu geniesen. Urlaubsanspruch, Arbeitszeit, ZVK-Betriebsrente, Altersteilzeitregelungen usw sind da mit Sicherheit nicht berücksichtigt worden.
Für den ersten Eindruck aber OK.

Gruß
 

TechAss

TechnischerSchulassistent
Spender
Da hätte eigentlich Verdi doch viel mehr rausholen müssen. Wo ist denn hier wirklich aufgeholt worden?
 

ZeiselR

Registriertes Mitglied
Hi, TechAss!
Ich habe das Diagramm nur zur Verdeutlichung eingestellt. Eine genaue Analyse ist da nicht mit bei!
Ist auch unnötig. Eigentlich entscheidend ist nicht IG-Metall, sondern die Tatsache, dass der öffentliche Dienst unter dem Schnitt geblieben ist!
Ver.di verhandelt nicht allein, die sind auch die dbb.-Vertreter, also die von meiner Truppe dabei; auch dass muss man mal sagen!
Ich bin mit dem Ergebnis unzufrieden, weil wir wohl zwar (mal) mithalten, aber eben gerade nicht aufholen.
Die EGO hätte hierzu eine Möglichkeit geboten. Für IT und Ingenieure hat das auch ein bißchen geklappt. Aber nur, weil da keiner mehr für unser Lohnniveau kommt.
Erzieherinnen sind auch besser über den eigenen Tarifvertrag. Weil das auch keiner mehr machen will!
Die Kernverwaltung hat wenig profitiert. Größter Treffer dürfte de stufengleiche Aufstieg sein.
Hausmeister:
Naja, da findet man immer welche, da kann man lustige Anforderungen formulieren für Aufstiegsmöglichkeiten, die in Wirklichkeit eigentlich nie jemand vorweisen kann.

Das eigentliche Kernproblem ist doch:
Wenn wir eine Verbesserung erreichen wollen, müssen wir den Tarifvertrag verbessern. Dafür gibt es Tarifverhandlungen. Wenn diese scheitern folgt ein Streik, bis eine Einigung erzielt wird.
So die Theorie!
Die Praxis:
Zu wenige Mitglieder; selbst wenn die streiken, bleiben die Ämter offen, die Müllabfuhr und Busse fahren! Stell dir vor es ist Streik und keiner merkt was!
Damit erzielen wir keine Wirkung.
Und wer bitte geht für 1 % mehr 4 Wochen nicht "auf Arbeit" und verzichtet auf die Differenz zwischen Streikgeld und Lohn?
Vor allem dann, wenn die "Streikbrecher" vom Ergebnis des eigenen Einsatzes und Verzichts in gleichem Umfang profitieren,. wie diejenigen die sich mit Fahnen und Trillerpfeifen die Beine in den Bauch stehen?
Und während des Streik mitbekommen wie die "Streikbrecher" ihren vollen Lohn eingestrichen haben?
Wer würde denn jetzt von Euch in einen unbegrenzten Streik treten, der 4 Wochen dauert und pro Jahr ein weiteres halbes Prozent brächte?
Fragt Euch mal selber!
Und dann, lieber TechAss, stell Dir die Frage nochmal, ob ver.di, komba, gew, vdstra, etc ein besseres Ergebnisse hätten erzielen müssen!

Meine Meinung:
Besser können die Gewerkschaften immer werden, wenn sie nur genug Mitglieder haben!
Schlechter werden Gewerkschaften, wenn sie nicht mehr genug Mitglieder haben, um die Forderungen der Vertretenen durchsetzen zu können.
LG
ZeiselR
 
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