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Keine Lohnerhöhung zum 01.04.

KGS Schulassi

Technischer Schulassistent
Spender
Ah, Corona hebelt sogar das Tarifrecht aus.
Interessant.

Mal sehen, was dieses Jahr dann noch so alles kommt. Bleibt weiter spannend.

LG
Roland
 

hueby1701

Problemlöser
Moinmoin,
was soll ich dazu sagen?? Wenn dort die Gewerkschaft nicht sofort einschreitet, wurde mal wieder der Arbeitnehmer von der Gewerkschaft besch.....
 

thoman

Erfahrener Hausmeister
Spender
Servus zusammen,
ich kann mir das vor der Bundestagswahl so gar nicht recht vorstellen. Danach durchaus. Man würde ja einer Vielzahl ÖDler inkl. Beamte einen Schlag ins Gesicht verpassen.....bin gespannt.

Gruß
Thomas
 

wolfi

Verdi BFG Schulen/Personalrat/GSHausmeister
Spender
Diese Mitteilung kommt aufgrund der blockierenden Haltung der Arbeitgeberseite bei den Redaktionsverhandlungen zum TVÖD ...
Diese Redaktionsverhandlungen dienen dazu den letztes Jahr erkämpften Tarifvertrag in Schriftform unterschriftsreif zu machen.
Der einzig strittige Punkt ist das Fahrradleasing und in wie weit es versteuert werden muss und wer das zahlt.

Das einzige Klatschen das ich höre ist der Schlag ins Gesicht aller Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst.
 

Turnbeutel

Mädchen für Alles
Diese Mitteilung kommt aufgrund der blockierenden Haltung der Arbeitgeberseite bei den Redaktionsverhandlungen zum TVÖD ...
Diese Redaktionsverhandlungen dienen dazu den letztes Jahr erkämpften Tarifvertrag in Schriftform unterschriftsreif zu machen.
Im Bereich des Bundes haben sie sich schon geeinigt.
Im Bereich des VKA schieben sie sich den schwarzen Peter hin und her. Streitpunkt auf Arbeitgeberseite ist wohl das Fahrradleasing . Gelesen bei Haufe.de
 

wolfi

Verdi BFG Schulen/Personalrat/GSHausmeister
Spender
Es geht wohl hauptsächlich um das Thema "Jobrad".....
Für Arbeitnehmer, die gemäß Arbeitsvertrag bzw. Einstellungsvoraussetzungen "ein eigenes Kraftfahrzeug" vorweisen müssen, ist der Punkt obsolet.
Ein eigenes Kraftfahrzeug kann keine Einstellungsvoraussetzung sein, ein Führerschein schon. Hast du das im Vertrag stehen das du ein KFZ haben mußt? Wenn du dein Auto nicht durch den TÜV kriegst und erst mal kein neues bezahlen kannst wirst du dann gefeuert? Natürlich gibt es die Möglichkeit das du deinen PKW zu Dienstfahrten einsetzt und dies dann über Fahrtenbuch abrechnest, aber dich verpflichten dein Auto im Dienst runter zu rocken kann niemand. Wenn man von dir Dienstfahrten im grossen Umfang erwartet dann soll man dir einen Dienstwagen zur Verfügung stellen.
Ich hab einen Kollegen der macht seine Dienstfahrten mit Fahrrad,Bus und Bahn weil er schon vor Jahren seinen Wagen abgeschafft hat,und wenn seine Frau zur Arbeit ist hat er halt kein Auto.
 

hueby1701

Problemlöser
Ein eigenes Kraftfahrzeug kann keine Einstellungsvoraussetzung sein, ein Führerschein schon. Hast du das im Vertrag stehen das du ein KFZ haben mußt? Wenn du dein Auto nicht durch den TÜV kriegst und erst mal kein neues bezahlen kannst wirst du dann gefeuert? Natürlich gibt es die Möglichkeit das du deinen PKW zu Dienstfahrten einsetzt und dies dann über Fahrtenbuch abrechnest, aber dich verpflichten dein Auto im Dienst runter zu rocken kann niemand. Wenn man von dir Dienstfahrten im grossen Umfang erwartet dann soll man dir einen Dienstwagen zur Verfügung stellen.
Ich hab einen Kollegen der macht seine Dienstfahrten mit Fahrrad,Bus und Bahn weil er schon vor Jahren seinen Wagen abgeschafft hat,und wenn seine Frau zur Arbeit ist hat er halt kein Auto.
Moinmoin,
bei mir war es früher auch so, das ich alles mit dem eigenen PKW gefahren bin. Waren Wöchentlich 200-300 km. Wenn ich dann gegenrechne was ein PKW pro Km kostet sind die 30cent einfach lächerlich. Habe dann wegen der hohen Km vor 4 Jahren einen Dienst T5 bekommen. Einziges Manko dabei, das der Bus auch gelegentlich an Vereine ausgeliehen wird. Mein Kollege an der anderen Schule kauft sich immer extra einen Transporter (geschlossener Kastenwagen) für die Arbeit, allerdings ist er auch in seiner Freizeit nebenberuflich Gemeindearbeiter.
 

ZeiselR

Registriertes Mitglied
Hallo, Leute!

Da haben wir mal wieder mal das beliebte Spiel, wer wen in welcher Situation besonders gut ärgern kann.
Vorrangig geht es um Fahrradleasing, tatsächlich um Machtdemonstrationen. Aber beidseitig. Das Leasingthema ist zwar interessant, aber nach meiner Auffassung weit weniger wichtig als die Lohnerhöhungen.
Wenn die AG da nicht rucken wollen, stellen wir die doch als Lügner dar. Offen werden emissionsfreie Verkehrsmittel von denen gefordert, die deren Umsetzung im Rahmen eines Tarifvertrages verhindern!
Das setzt die Politik unter Druck!
Wir Gewerkschaften gehen da aber den bekannten Weg des sturen Durchverhandelns. Weil den Mitgliedern die Verhandlungsmacht und die (vermeintliche) Stärke der Gewerkschaften gezeigt werden soll.
Dumm ist nur, dass Stärke tatsächlich nicht vorhanden ist. Unter 20 % Mitglieder im öD! Wie soll den da verhandelt werden.
Und wie soll bitte eine Gewerkschaft jetzt noch eingreifen. Glaubt irgendjemand, dass wir die Mitglieder wegen der Leasingforderung auf die Straße bringen könnten?
Also wenn die Friedenspflicht aufgehoben würde, weil ein endgültiges Scheitern der Tarifverhandlungen wegen des Fahrradleasings erklärt werden würde?
Den Theaterdonnner dürfen wir uns sparen.
Lernen könnten wir aber:
Bei den nächsten Verhandlungen sollten die Gewerkschaften eine anschließende Redaktion ausschließen.
Es gilt dann das Verhandlungsergebnis. Und bei Unklarheiten entscheiden die zuständigen Gerichte.
Vielleicht würden dann endlich mal die 1. und 2. Verhandlungsrunde sinnvoll genutzt. Denn eigentlich ist die Zeit der Verhandlungsführer zu gut bezahlt (sei es von uns als Beschäftigte oder als Steuerzahler), als das diese für sinnloses Phrasendreschen rausgeworfen wird!
Let´s get to work!

LG
ZeiselR
 

ZeiselR

Registriertes Mitglied
Hallo, Leute!
Schon mal mit dem Begriff des Arbeitsvorganges befasst?
Da möchten die Arbeitgeber ran.
Das wahrscheinliche Ergebnis:
Alle Verbesserungen, die wir bei den Eingruppierungen in den letzten 16 Jahren erreicht haben, sind dann gefährdet!!


Haben die Fuzzis irgendwann schon mal was von Fachkräftemangel gehört?
Auf welcher Insel leben denn die Vertreter der Arbeitgeberschaft?

LG

ZeiselR
 

thoman

Erfahrener Hausmeister
Spender
Servus Rainer,
es ist der öffentlichen Hand der Werterhalt von Liegenschaften schlichtweg egal. Sieht man an öffentl. Gebäuden, an Sportstadien usw. schon bereits an der wartungsintensiven Neubauausführung, und erst recht dann am nicht vorhandenen Unterhalt, weil kein Geld dafür bereitgestellt wird. In unserem Fall könnte man den Job des SHM auf´s müllsammeln, Mülltonnen leeren, bisschen Garten reduzieren, die Putzfrauen oder -Firmen putzen irgendwie ohne jegliche Kontrolle, und den großen Rest machen dann die Fachfirmen. Dazu braucht es doch keinen Facharbeiter, der sich den Arsch aufreisst und manchmal mehr als Dienst nach Vorschrift macht. Auf den man sich verlassen kann und der letztendlich den Wert der übertragenen Immobilie samt Inventar erhält.
Die "Fuzzis" wollen das ja auch in ihren Verwaltungen nicht, sonst würden sie sich ja für vernünftiges Geld die Guten aus der freien Wirtschaft holen.
Und wenn´s Geld dieser Misswirtschaft nicht reicht wird halt irgendeine Steuer erhöht oder neu kreiert.........

Gruß
Thomas
 

KGS Schulassi

Technischer Schulassistent
Spender
Auf welcher Insel leben denn die Vertreter der Arbeitgeberschaft?
Nicht Insel!

Sie fröhnen dem Kult der schwarzen Null!
Eine weit verbreitete Sekte in der öffentlichen Hand.

Eigentlich als staatsgefährdend und illegal zu brandmarken, aber von der Raute abgesegnet und unterstützt.
 

nordlicht

Erfahrener Hausmeister
Spender
  • Themenstarter Themenstarter
  • #18
In der letzten tvöd Tarifrunde konnte der Arbeitsvorgang ja nochmal abgewehrt werden, jetzt beim tvl wieder ein großes Thema.
Mir scheint, dass es beabsichtigt ist, die unteren Entgeldgruppen so unattraktiv zu gestalten, dass sich niemand mehr drauf bewirbt. Denn egal ob bei Kommunen oder Land, das vorrangige Thema ist ja Personalabbau. Und betriebswirtschaftlich die Mega Idee alle Tätigkeiten out zu source. Wo die freie Wirtschaft schon wieder zurück geht, hin zu eigenem Personal fängt der öD gerade mit dem Experiment an, das in der freien Wirtschaft schon gescheitert ist.
 

ZeiselR

Registriertes Mitglied
Moin!
Da wird gerade wieder der Hebel angesetzt, um auf Kosten der Kleinen zu sparen!
Denn die EG über 10 werden da kaum betroffen sein!
Und woran liegt es:
Die Gewerkschaften sind schon lange nicht mehr richtig streikfähig und streikmächtig.
Grund 1:
Zu wenige Mitglieder! Daran sind wir selber schuld!
Grund 2:
Zuviel unnütze Ausgaben bei den Gewerkschaften!
Ich will als Arbeitnehmer vertreten werden; die politischen Nebengeräusche brauch ich nicht!°
LG
ZeiselR
 

wolfi

Verdi BFG Schulen/Personalrat/GSHausmeister
Spender
Verhandlungen zur Neubewertung des Arbeitsvorgangs?
Der dbb Fachvorstand Tarifpolitik Volker Geyer warnte die Arbeitgeberseite vor einem harten Tarifkonflikt: „Es gibt Forderungen aus dem Arbeitgeberlager, durch Neubewertungen beim sogenannten ‚Arbeitsvorgang‘ die Eingruppierung zu verändern. Die Folge wäre, dass für tausende Stellen zukünftig geringere Einkommen gezahlt würden. Das hat nichts mit Wertschätzung zu tun und verschlechtert die Position des öffentlichen Dienstes im Werben um Fach- und Nachwuchskräfte massiv. Diesen Angriff auf die Bezahlung der Beschäftigten werden wir auf keinen Fall hinnehmen.“

Das sieht der Vorsitzende der TdL, der Niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers, naturgemäß anders. Er verweist darauf, dass in der letzten TV-L-Tarifrunde im Jahr 2019 vereinbart worden sei, dass Verhandlungen zur Bewertung des Arbeitsvorgangs aufgenommen werden. Dem hätten sich die Gewerkschaften verweigert. „Da brauchen wir eine Lösung“, so Hilbers „Keiner will den Beschäftigten in die Tasche greifen. Wir wollen lediglich, dass dem ursprünglich mit den Gewerkschaften Vereinbarten wieder Geltung verschafft wird.“

TdL verweist auf hohe Belastungen der Haushalte durch die Corona-Pandemie
Hilbers hielt den Gewerkschaften vor, mit ihren Forderungen Erwartungen geweckt zu haben, "die sich nicht realisieren lassen werden". Wegen der geforderten Mindestbeträge betrügen die Steigerungen im Jahr 2022 nicht nur 5, sondern 7,3, in den Pflegeberufen sogar 12,8 Prozent. "Die Haushalte der Länder sind durch die Corona-Situation immer noch sehr angespannt«, sagte Hilbers. «Die Steuereinnahmen liegen durchweg weit unter dem Niveau vor der Krise."

Hilbers machte deutlich: "Wir streben eine schnelle Konsolidierung der Haushalte ohne neue Schulden an." Um strukturelle Einsparungen werde man nicht herumkommen. "Bei einem Anteil der Personalkosten von durchschnittlich 45 Prozent des Haushaltsvolumens wird dieser Bereich einen nennenswerten Betrag leisten müssen", sagte Hilbers. Mit Blick auf die Verhandlungen sagte er: "Die Spielräume sind also gering."
Beitrag automatisch zusammengeführt:

und öffentlicher Dienst Hessen ist auch in den Tarifverhandlungen
Tariftunde TV-H 2021: Forderungen der Gewerkschaften
Die Gewerkschaften fordern:
Eine Erhöhung des Gehalts um 5 Prozent, mindestens um 175 Euro,
eine Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte um 100 Euro monatlich sowie die Wiederinkraftsetzung der Vorschrift zur Übernahme von Auszubildenden im TVA-H und TVA-H Pflege
eine Laufzeit des Tarifvertrags von 12 Monaten.

Volker Geyer, dbb Fachvorstand Tarifpolitik, begründete die Forderungen der Gewerkschaften am 27. August 2021 nach dem Beschluss der gewerkschaftlichen Forderungen: „Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes halten dieses Land rund um die Uhr am Laufen. Gerade in Ausnahmesituationen wie der Corona-Pandemie sehen wir, wie wichtig eine leistungsfähige öffentliche Daseinsvorsorge ist. Deshalb muss hier investiert werden, gerade auch in die Bezahlung. Aus Wertschätzung für die geleistete Arbeit der Kolleginnen und Kollegen und um auch in Zukunft ausreichend Fach- und Nachwuchskräfte für den Staatsdienst gewinnen zu können“.

Übernahme des Tarifabschlusses auf Beamtinnen und Beamte
Heini Schmitt, Vorsitzender des dbb Landesbundes in Hessen, ergänzte: „Die Landesregierung hantiert gerade im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie mit vielen zusätzlichen Milliarden, Stichwort ‚Sondervermögen‘. Da kann es nicht sein, dass ausgerechnet für den öffentlichen Dienst kein Geld da ist. Oder noch schlimmer: Auf Kosten der Kolleginnen und Kollegen gespart wird. Wir brauchen einen ordentlichen Tarifabschluss, der dann unverzüglich systemgerecht auf die Beamtinnen und Beamten von Land und Kommunen übertragen werden muss. Bereits heute ist die Besoldung in Hessen aus unserer Sicht klar verfassungswidrig, die entsprechenden Klagen laufen. Die Landesregierung ist aufgerufen, hier kein weiteres Öl ins Feuer zu gießen, sondern endlich ihrer Fürsorgepflicht als Dienstherr der hessischen Beamtenschaft nachzukommen.“
 
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