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viktor
02.06.2006, 21:23
Wie ich sehe, sind die Schweizer uns ein gutes Stück voraus beim Berufsbild Schulhausmeister. Das wäre meine Vorstellung von Fortbildung.
Das wäre auch die erforderliche Laufbahnprüfung um eine höhere Eingruppierung zu erlangen. Also gerechtes Gehalt ohne die Notwendigkeit von Überstunden.

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[Link nur für registrierte Benutzer sichtbar] [Link nur für registrierte Benutzer sichtbar] Seite 7 des pdf-Dokumentes

Und hier die Homepage der Schweizer Schulhausmeister, die allerdings etwas anders heißen : [Link nur für registrierte Benutzer sichtbar]

Und da liegt mein zentraler Vorwurf an unsere Gewerkschaften, die in 50 Jahren nicht sowas für uns erreicht haben. Und an Stelle dessen nur Feilschereien um Wochenzeiten, die auch noch gegen uns gerichtet wurden.

Friedrich List
05.06.2006, 16:19
Hallo Kollege,du sprichts aber nicht von mir,vielleicht von anderen Kollegen.
Ich kenn das so,Hausmeister als Beruf.Gibt es,es gibt auch bei uns in der Nähe eine Schule die Hausmeister ausbildet.Aber sind wir mal ehrlich,ein ausgebildeter Hausmeister,oder sogar diplomiert,arbeitet nicht für so wenig Geld,wie z.B.ich im öffentlichen Dienst.Ich möchte mal diese Einrichtung,Betrieb sehen,der einem Hausmeister den Beruf "Hausmeister" bezahlt,oder gar das Diplom.Grundsätzlich spricht das für sich,daß man als Hausmeister eine Ausbildung,oder gar ein Diplom machen sollte.
Aber das Gegenteil sehe ich tagtäglich auf den Straßen,klappriche Autos,ein oder zwei Mann von der Straße und eine große Aufschrift am Auto Hausmeisterservice.Da muß ich lachen.Ahnscheinend kann das jeder,Hausmeister sein.
Friedrich

AS67
18.12.2006, 22:47
Hallo, also ich muss Euch alle eines besseren belehren, das gibt es in Deutschland schon. Ich bin ein von der Handwerkskammer Koblenz geprüfter Hausinspektor (=Hausmeister). Dem voraus ging eine anerkannte 14-monatige Fortbildung, incl. 6-wöchigem Praktikum. Abgeschlossen wurde das Ganze mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung vor einer 4-köpfigen Handwerkskammerkommision. Die Lehrinhalte waren sehr vielfältig. U.a. konnte ich den Staplerschein (Berechtigung zum Führen von Flurförderzeugen), sowie den "Hilfselektriker" (Fachkraft für festgelegte Tätigkeiten) machen und außerdem wurde alles unterrichtet, was im täglichen Hausmeisterleben so vorkommt. Ich bin gelernter Schlosser und habe mich damals mit 35 Jahren nochmal richtig angestrengt und diese Prüfung mit der Gesamtnote "Sehr Gut" (1,2) abgeschlossen, was mir letztendlich im Jahr 2001 zu dem Schulhausmeisterjob im öffentlichen Dienst verholfen hat. Leider ist es so, dass es mir finanziell rein garnichts bringt. LG Stefan

losi
19.12.2006, 07:47
Und da liegt mein zentraler Vorwurf an unsere Gewerkschaften, die in 50 Jahren nicht sowas für uns erreicht haben. Und an Stelle dessen nur Feilschereien um Wochenzeiten, die auch noch gegen uns gerichtet wurden.[/quote]

Hallo Viktor, da sprichst Du8 mir aus der Seele. Und deshalb endet meine Mitgliedschaft bei Verdi nach über 40 Gewerkschaftsjahren zum 31.12.2006.
Freundliche Grüße+++Losi