viktor
30.03.2006, 13:18
Seit Jahrzehnten ist ein bestimmter "Geruch" im Mädchenklo geradezu legendär. Selbst Damen, die in den 60er und 70er Jahren hier Abi gemacht haben, "schwärmen" noch heute davon.
Es stinkt aber nicht immer, das muss man sagen. Ich hatte immer den Bodeneinlauf in Verdacht und sorgte immer dafür, dass dort täglich frisches Wasser nachgefüllt wird. Umsonst.
Nun bin ich der Sache auf die Schliche gekommen. Acht "Pötte" sind in Reihe auf eine gusseiserne Abflussröhre "geschaltet"
Die Mädels haben die Angewohnheit Unmengen von Papier mit ins Klo zu nehmen. Sehr oft kommt es hier zu Verstopfungen, da geht viel Kohle in den Rohrfrei-Service.
Nun kommt es aber viel häufiger zu Beinahe-Verstopfungen. In dem Fall staut sich das Abwasser kurzzeitig in der Gussröhre und staut sich dabei auch kurz zurück bis in alle dahinter liegenden Toiletten. Wir haben von der Verstopfungsstelle bis in alle Toiletten dahinter eine stabile Wassersäule.
Löst sich dann der Pfropfen, fließt die Brühe schlagartig ab.
Jetzt kommt Archimedes und das "Prinzip der kommunizierenden Röhren".
In dem Moment des plötzlichen Ablaufens werden die Toilettensyphons leergesaugt. Das dort normalerweise stehende Wasser wirkt ja als Geruchsverschluss zum Kanal.
Ist der Syphon leer, dringen die Kanalausdünstungen in den Raum.
Das passiert vor allem bei der Angewohnheit der Putzfrauen, nach Betreten der Toilettenanlage erst mal auf allen Pötten im Akkord "Wasser-marsch" zu geben.
Es stinkt aber nicht immer, das muss man sagen. Ich hatte immer den Bodeneinlauf in Verdacht und sorgte immer dafür, dass dort täglich frisches Wasser nachgefüllt wird. Umsonst.
Nun bin ich der Sache auf die Schliche gekommen. Acht "Pötte" sind in Reihe auf eine gusseiserne Abflussröhre "geschaltet"
Die Mädels haben die Angewohnheit Unmengen von Papier mit ins Klo zu nehmen. Sehr oft kommt es hier zu Verstopfungen, da geht viel Kohle in den Rohrfrei-Service.
Nun kommt es aber viel häufiger zu Beinahe-Verstopfungen. In dem Fall staut sich das Abwasser kurzzeitig in der Gussröhre und staut sich dabei auch kurz zurück bis in alle dahinter liegenden Toiletten. Wir haben von der Verstopfungsstelle bis in alle Toiletten dahinter eine stabile Wassersäule.
Löst sich dann der Pfropfen, fließt die Brühe schlagartig ab.
Jetzt kommt Archimedes und das "Prinzip der kommunizierenden Röhren".
In dem Moment des plötzlichen Ablaufens werden die Toilettensyphons leergesaugt. Das dort normalerweise stehende Wasser wirkt ja als Geruchsverschluss zum Kanal.
Ist der Syphon leer, dringen die Kanalausdünstungen in den Raum.
Das passiert vor allem bei der Angewohnheit der Putzfrauen, nach Betreten der Toilettenanlage erst mal auf allen Pötten im Akkord "Wasser-marsch" zu geben.