wuthase
24.01.2006, 19:56
Hallo, erstmal!
Hier schreibt das erste Mal die Wuthäsin aus Bremen. Als Mitglied im Personalrat habe ich viel damit zu tun.Die Situation in Bremen ist
verzwickt:
Zum einen sind wir noch immer nicht im TVÖD sondern für uns gilt bis zur Neuregelung noch immer der BAT. danach werden wir behandelt. Zum Zweiten soll das neue Arbeitszeitgesetz bis 01.01.2007 angewandt werden. Nun hat man als erstes verkündet, dass unsere Pauschale für die Abenddienste zum 01.01.2007 gekündigt wird. Sie war seit Jahren für viele Kollegen der Grund, überhaupt den Job als Hausmeister anzunehmen, denn das Grundgehalt war weniger als ihr vorheriger Verdienst.
Gleichzeitig möchte aber unser Eigenbetrieb die gleiche Zeit wie vorher abdecken. Dazu sollen Pausen verlängert werden, Bereitschafts- und Rufbereitschaftzeiten eingeführt werden, bis es den Herren passt (natürlich nur für 38,5 Std.-Bezahlung).
Demnächst ist eine Versammlung der Bremer Schulhausmeister geplant, in der alle erstmal richtig aufgeklärt werden und dann soll abgestimmt werden, was wir mit Hilfe der Gewerkschaft für Bremen erreichen wollen. Wir sind nicht mehr bereit, 48 Stunden zu Arbeiten und nur 38,5 Stunden bezahlt zu werden Ein Hilfshausmeister kann für jede Arbeitszeitverlängerung Überstunden schreiben und verdient mehr als wir, das kann es doch nicht sein, oder?
Wir wollen wie sie 38,5 Std. arbeiten und auch so bezahlt werden, wenn mehr verlangt wird, dann bitte auch mit leistungsgerechter Bezahlung, um die verlorene Bezahlung wenigstens ein bischen wieder auszugleichen.
Ansonsten sollte man uns die Möglichkeit geben mit der verbliebenen Restarbeitszeit von 9,5 Std. einen lukrativen Nebenjob zu suchen.Viele unserer Kollegen sind auch der Meinung, wenn sie trotz neuer Arbeitszeiten noch in der Dienstwohnung wohnen bleiben, weil der Bildungssenator dies so wünscht, amit immer jemand erreichbar ist, dann sollte man auch diese Leistung honorieren.
So, nun habe ich mich beim Schreiben schon wieder da reingesteigert und mich aufgeregt, darum erstmal tschüß, bis demnächst, Marion
Hier schreibt das erste Mal die Wuthäsin aus Bremen. Als Mitglied im Personalrat habe ich viel damit zu tun.Die Situation in Bremen ist
verzwickt:
Zum einen sind wir noch immer nicht im TVÖD sondern für uns gilt bis zur Neuregelung noch immer der BAT. danach werden wir behandelt. Zum Zweiten soll das neue Arbeitszeitgesetz bis 01.01.2007 angewandt werden. Nun hat man als erstes verkündet, dass unsere Pauschale für die Abenddienste zum 01.01.2007 gekündigt wird. Sie war seit Jahren für viele Kollegen der Grund, überhaupt den Job als Hausmeister anzunehmen, denn das Grundgehalt war weniger als ihr vorheriger Verdienst.
Gleichzeitig möchte aber unser Eigenbetrieb die gleiche Zeit wie vorher abdecken. Dazu sollen Pausen verlängert werden, Bereitschafts- und Rufbereitschaftzeiten eingeführt werden, bis es den Herren passt (natürlich nur für 38,5 Std.-Bezahlung).
Demnächst ist eine Versammlung der Bremer Schulhausmeister geplant, in der alle erstmal richtig aufgeklärt werden und dann soll abgestimmt werden, was wir mit Hilfe der Gewerkschaft für Bremen erreichen wollen. Wir sind nicht mehr bereit, 48 Stunden zu Arbeiten und nur 38,5 Stunden bezahlt zu werden Ein Hilfshausmeister kann für jede Arbeitszeitverlängerung Überstunden schreiben und verdient mehr als wir, das kann es doch nicht sein, oder?
Wir wollen wie sie 38,5 Std. arbeiten und auch so bezahlt werden, wenn mehr verlangt wird, dann bitte auch mit leistungsgerechter Bezahlung, um die verlorene Bezahlung wenigstens ein bischen wieder auszugleichen.
Ansonsten sollte man uns die Möglichkeit geben mit der verbliebenen Restarbeitszeit von 9,5 Std. einen lukrativen Nebenjob zu suchen.Viele unserer Kollegen sind auch der Meinung, wenn sie trotz neuer Arbeitszeiten noch in der Dienstwohnung wohnen bleiben, weil der Bildungssenator dies so wünscht, amit immer jemand erreichbar ist, dann sollte man auch diese Leistung honorieren.
So, nun habe ich mich beim Schreiben schon wieder da reingesteigert und mich aufgeregt, darum erstmal tschüß, bis demnächst, Marion